Das Maß der Dinge

Wann darf man den Stecker endgültig ziehen?
Foto: Frank Schinski/Ostkreuz

Erschienen in der Wochenzeitschrift „Der Freitag“ am 07. Mai 2015

Hirntod

Ein Missgeschick wird zum Notfall, am Ende liegt Horst Lippke auf der Intensivstation.
Doch der eigentliche Albtraum beginnt erst dann.

Der Patient hat Tränen in den Augen, reagiert auf Musik.
Ist er dennoch tot?

Der Artikel befasst sich mit den sogenannten „organprotektiven Maßnahmen“, also der fremdnützigen Spenderkonditionierung vor der Hirntoddiagnose. Außerdem bekommt der Patient vor der Hirntoddiagnose keine Schmerzmittel mehr, weil dies die Diagnose verfälschen würde. Sind diese Maßnahmen ohne vorherige Einwilligung des Patienten oder seines Betreuers rechtlich zulässig? Darf der Patient an die DSO (Deutsche Stiftung Organspende) gemeldet werden, obwohl die Angehörigen die Zustimmung zur Organspende verweigert haben? Fragen, die gerade auch im Deutschen Ethikrat kontrovers diskutiert wurden. In den Aufklärungsbroschüren zur Organspende steht darüber nichts.

Silvia Matthies

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Sehen sie dazu auch die Fernsehdokumentation zu diesem Thema von Silvia Matthies: